Ein Produktdatenfeed wird oft einmal gebaut und danach vergessen. Dabei entscheidet seine Qualität darüber, ob Preisvergleiche Ihre Produkte listen und Partner sie zuverlässig bewerben können.
1. Preise und Verfügbarkeit stimmen nicht
Ein Feed, der nur selten aktualisiert wird, zeigt veraltete Preise und nicht lieferbare Artikel. Partner verlinken dann auf Angebote, die es so nicht mehr gibt. Das verärgert Kunden, kostet Partner Vertrauen und führt zu Beanstandungen bei Preisvergleichen. Aktualisieren Sie mindestens täglich und schließen Sie nicht lieferbare Artikel aus.
2. Fehlende Identifikationsnummern
Ohne EAN/GTIN ordnen Preisvergleiche Produkte schlechter zu. Pflegen Sie sie, wo sie existieren, und geben Sie bei eigenen Marken eine eindeutige Artikelnummer an.
3. Schlechte Titel und Beschreibungen
Titel ohne Marke, Typ oder Variante sind für Suchende nutzlos. Beschreibungen, die nur aus Werbetext oder abgeschnittenen Sätzen bestehen, helfen weder Partnern noch Kunden. Nutzen Sie einen klaren Aufbau, zum Beispiel Marke, Produkttyp, wesentliche Eigenschaft.
4. Bilder fehlen oder sind zu klein
Platzhalterbilder, zu kleine Dateien und Bilder mit Wasserzeichen sind ein häufiger Ablehnungsgrund. Liefern Sie ein ausreichend großes Hauptbild und, wo möglich, weitere Ansichten.
5. Varianten falsch abgebildet
Größen, Farben und Varianten müssen sauber unterscheidbar sein, jeweils mit eigener Adresse und eigenem Preis, sonst landet der Kunde auf der falschen Variante.
6. Versandkosten und Lieferzeit fehlen
Preisvergleiche rechnen mit Gesamtpreisen. Fehlen Versandkosten und Lieferzeit, wird das Angebot schlechter eingestuft oder gar nicht gelistet.
7. Pflichtangaben fehlen
Je nach Branche sind Angaben wie Preis pro Einheit vorgeschrieben. Bei Mode helfen Größe und Farbe. Lassen Sie rechtliche Pflichtangaben von Ihrer Rechtsberatung klären.
8. Tracking-Links gehen verloren
Die Produktadresse im Feed muss die Tracking-Informationen des Netzwerks erhalten. Weiterleitungen, die Parameter abschneiden, führen zu Klicks ohne zuordenbare Verkäufe. Prüfen Sie mit Testbestellungen, siehe Tracking und Tests.
9. Format und Zeichensatz
Falsche Zeichencodierung, abweichende Trennzeichen oder nicht maskierte Sonderzeichen führen zu fehlerhaften Zeilen. Halten Sie sich an das Format des Netzwerks und der Partner.
10. Kategorien nicht zugeordnet
Preisvergleiche arbeiten mit eigenen Kategorien. Ein Feed ohne oder mit nur interner Kategorisierung erschwert die Zuordnung. Pflegen Sie eine Zuordnung zu gängigen Kategoriebäumen.
11. Kein Monitoring
Ein Feed, den niemand prüft, fällt erst auf, wenn Partner sich beschweren. Kontrollieren Sie Anzahl der Artikel, Fehlerquote und Aktualität regelmäßig.
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